Dieser Farbmausbock saß vier Monate als vermeintliche "Hausmaus" allein im Hamburger Tierheim Süderstraße. In Menschenjahren wären es zehn bis 15 Jahre in völliger Isolation. Die psychischen Schäden solcher Qualen sind immens. Der Mäusemann wurde vom Mäuseasyl e.V. aufgenommen, resozialisiert, kastriert und in ein neues Zuhause vermittelt.

Tiere abgeben

Notfallvermittlung: Notfallmäuse abgeben

Der Mäuseasyl e.V. nimmt Notfalltiere in seine Pflegestellen auf, pflegt sie im Krankheitsfall gesund und vermittelt sie in mausgerechte Heime.

Notfallmäuse sind Mäuse

  • aus Tierheimen
  • von Tierschutzorganisation
  • aus Notfallstationen
  • aus Wohnungsräumungen
  • aus Haltungsaufgaben
  • aus Unfallwürfen (z.B. von unwissend schwanger erstandenen Mäusen)

Manchmal muss sich ein Halter von seinen Tieren trennen – sei es wegen eines Umzugs, plötzlicher Arbeitslosigkeit, Krankheit oder anderen Gründen.

Alle diese Fälle unterstützt der Mäuseasyl e.V.  mit aktiver Vermittlungshilfe. Muss es schnell gehen oder findet sich kein Zuhause, übernehmen wir Mäuse in unsere Pflegestellen, von wo aus sie in Ruhe ein mausgerechtes Zuhause finden können.

Welche Tiere sind keine Notfalltiere?

Der Mäuseasyl e.V. ist ein Tierschutzverein, der sich ausschließlich um Notfallmäuse kümmert. Dies sind keine Notfallmäuse im Sinnedes Tierschutzes und haben beim Verein und auf seinen Vermittlungsplattformen nichts zu suchen:

  •  Mäuse, bei denen eine absichtliche Vermehrung nicht ausgeschlossen ist
  • Mäuse aus Haushalten, in denen Tiere weiter vermehrt werden können
  • aus Zoohandlungen, Gartencentern und von Tierbörsen „gerettete“ Mäuse
  • Mäuse aus Futtertier- und nicht tiergerechten Zuchten